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Über Mich(ael)

Michael Grett
Michael Grett

Geboren am 07. Januar 1977 im schönen Neuwied am Rhein, fand ich schon recht schnell meine Liebe zur Musik, wenn auch die Anfänge etwas unkonventionell waren. Von Heintje über Peter Alexander suchte ich meinen Weg über die Oldies der 60er und 70er Jahre, die meine Eltern damals zur Genüge hörten und fand schließlich die Liebe meines Lebens: Die Rockmusik. Diese Art der Musik begeisterte mich von Anbeginn mit all ihren Facetten, von Hardrock über Metal bis hin zu den sanften Klängen des Schmuserocks. Natürlich erweiterte ich nach und nach mein Spektrum, so dass ich über die Rockmusik zu den Pop-Hymnen der 80er Jahre und später dann auch zu der Musik der 90er fand. Die allerdings; und das ist eine Geschichte für sich; gingen an mir vorbei. Musikalisch gesehen waren die 90er umfang- und abwechslungsreich, jedoch entdeckte ich dort nicht die Discohits der aktuellen Zeit, sondern eben die Discohits der 80er Jahre neu für mich.

 

Heute beschäftige ich mich mit einem breiten Portfolio der Musik und sauge alles Neue begierig in mir auf, bewahre aber auch Altes und Liebgewonnenes, so dass ich bei meinen Livesendungen immer wieder von den neusten Charts auf alte Klassiker zurückgreifen kann. Die Musik gibt mir in all ihren Facetten das, was sonst nichts vermag: Ruhe und Kraft.

 

Neben der Liebe zur Musik beschäftigen mich natürlich auch meine Frau und unser kleiner Hund. Das Schreiben war schon immer eines meiner größten Hobbys und so verbinde ich heute viele Hobbys zu einem großen Ganzen, indem ich zum Beispiel Musikblogs schreibe, auf humoristische, teilweise auch sarkastische Weise Dinge des Alltags verarbeite oder einfach nur eine aktuelle CD rezensiere.

 

Wer mich besser kennt weiß, dass ich nicht einfach bin. Komme ich aber mal aus mir heraus, so kann man mit mir die sprichwörtlichen Pferde stehlen gehen, sofern die sich nicht wehren.

 

Den Werdegang beschränke ich hier an dieser Stelle auf das Wesentliche: Die Musik.

 

Vor etwa neun Jahren hat mich mal ein guter Freund gefragt, ob ich mit meiner Stimme und meiner damals wirklich sprichwörtlichen "Klugrederei" (um es mal sanft auszudrücken) in Sachen Musik nicht besser ins Radio gehen sollte. Die Antwort bin ich ihm nicht sehr lange schuldig geblieben. Nun ist es ja leider so, dass in Deutschland vielfach nur eines zählt: Das, was auf dem Papier steht. Echte Kunst, oder wirkliches Wissen und Innovation verbirgt sich aber wie so oft nicht hinter einem Fetzen Papier, sondern blüht im Verborgenen. Wenn dann jemand kommt und all das aus einem Menschen herauskitzelt...

 

Aber weiter. Es begab sich zu der Zeit, dass ich das Medium des Internetradios für mich entdeckte. Der Weg dorthin war schnell gemacht. Eine nette junge Dame telefonierte sehr lange mit mir und erklärte mir genau was ich wo einzustellen habe und wie das mit dem Winamp, dem Headset und der Musik funktioniert. Es funktionierte auch und die erste Sendung, mein erster Auftritt vor echtem Publikum am anderen Ende der Leitung konnte starten und ließ auch nicht lange auf sich warten. Entgegen der Meinung die erste Sendung sei die Schlimmste, empfand ich genau das Gegenteil. Es war unterhaltsam, aufregend neu und einfach nur gut. Es blieb nicht die letzte Sendung und auch nicht der letzte Sender. Schnell lernte ich dazu und wollte mehr. Da ging auch noch einiges. Wie man so schön sagt, Luft nach oben ist immer.

So bewegte ich mich immer zwischen dem was geht und dem was noch möglich ist. Ich hörte zahlreichen Kollegen zu, die schon damals sowohl von der Technik des Sendens her als auch von der Technik der Moderation her deutlich besser waren. Ich testete herum und es ging immer noch ein Stück mehr. Ob es nun der Jingle war, der auf keinen Fall mit Titelanzeige auf der Page sein durfte oder eben die anfangs noch spärlichen Moderationen waren. Alles konnte und musste verbessert werden. Es ist unnötig zu erwähnen, dass ich nach und nach auch damit begann, meine Technik hinsichtlich der Hardware zu verbessern. Das genau das nicht einfach war wird jeder wissen, der das selber hinter sich hat. Zumeist sind die Informationen, wie man denn nun ein Mischpult anschließt, oder was denn nun eine ordentliche Radioautomation ist, recht spärlich.

 

Kein Jahr später verließ ich den Sender um bei einem anderen vor deutlich mehr Hörern zu senden. Ja, auch ich war damals dem "Wahn" verfallen, je mehr Hörer ein Sender hat, desto besser ist er. Das sollte sich aber schnell ändern. Bei diesem Sender, den es wie so viele heute nicht mehr gibt, lernte ich wieder einmal viel dazu und auch einen jungen Mann kennen, der dort unglücklich war, schon einmal seinen eigenen Sender hatte und wieder einen eröffnen wollte. Er fragte mich ob ich dabei wäre und ich sagte kurzerhand ja. So eine Gelegenheit würde sich so schnell nicht wieder bieten, einen Sender mit aufbauen und endlich mal die eigenen Ideen, die man so im Laufe der Zeit angesammelt hat, mit einbringen.


Michael Grett
Michael Grett

Gesagt getan. Der Sender wurde eröffnet, wir haben uns beinnahe 3 Jahre gut verstanden und der Sender wurde besser und besser, aber, wie es im Leben so ist, irgendwann trennen sich die Wege einmal und ich beschloss, einen eigenen Sender zu gründen.

 

Die Vorbereitungen dazu dauerten beinnahe ein halbes Jahr und im September 2008 war es dann auch soweit. Radio Devil ging an den Start. Der Sender lief sehr gut an, war in der Szene gut aufgestellt und wir hatten einen guten Hörerschnitt. Das Team war phantastisch und auch das Programm konnte sich sehen lassen, von der Webseite einmal ganz abgesehen.

 

Auch hier war jedoch irgendwann der Punkt erreicht, wo die Komplexität derart zunahm, dass es von einer Person nicht mehr machbar war. So beschloss ich kurzerhand, den Sender zu schließen und mich wieder auf die Kernkompetenz, das Senden, zu beschränken.

 

Neben dieser Tätigkeit war und bin ich seit mehr als einem halben Jahr Redakteur und Sprecher der Musiknews von Mikexmedia, die ihre Produktionen an viele namhafte Sendestationen vertreiben.

 

Heute habe ich mich in vielerlei Hinsicht weiter entwickelt. Die Teamfähigkeit hat in all den Jahren stark zugenommen und auch meine Einstellung zu Neuem und Innovativem wurde gestärkt. Die Zeit als Sendeleiter brachte mich mit vielen Menschen zusammen und half mir, zwischen Schein uns Sein besser zu unterscheiden. Die Technik auf die ich heute baue, hat sich seit den "Winamp-Zeiten" um ein Vielfaches verbessert und ist bei Weitem noch nicht an ihrem Höhepunkt angelangt. Inzwischen greife ich auf ein breites Portfolio an Musik zurück, dass ich nach und nach aus meinen CDs herauskitzelte und auch hier ist nach oben noch viel Luft.


Die Webseite

Oft fragt man mich, was denn ein "guter Moderator" braucht. Meine einfache Antwort: Herz, Verstand und eine lockere Art. Alles andere kann man lernen. Was nutzt eine hochentwickelte Technik, wenn der Mensch hinter dem 2.000 Euro Mikrofon verkrampft? Mit dieser Einstellung sende ich nun bereits seit einigen Jahren und habe mich, so sagt man mir zumindest immer, kontinuierlich weiter entwickelt. Die Seite und auch die Musiknews sind ein Teil dessen, was ich nun mit anderen teilen möchte. Entgegen aller Unkenrufe bin ich weder allwissend, noch kann ich alles. Wenn dem so wäre, dann wäre ich vermutlich Supermann, aber sicher nicht Moderator. Die Seite, die Tipps und auch meine Schulungen mache ich aus dem Grund, anderen den Einstieg in das Webradio zu erleichtern und meine Erfahrungen weiterzugeben.

 

Auf dieser Seite finden Sie ein breites Spektrum eines Angebotes, das Sie für sich und Ihre Seite und natürlich Ihr Webradio nutzen können. Neben den eigentlichen Musiknews finden Sie auch einige Outtakes von mir, eine Übersicht meiner aktuellen Sendungen und zahlreiche Rezensionen, die ich immer weiter ausbaue. Nach und nach stelle ich auf dieser Seite Moderationshilfen (z.B. die Bandportraits), Adressen und Tipps für Moderatoren und angehende Radioinhaber zur Verfügung. Reinschauen wird sich also immer lohnen. Wenn Sie meine Seite bewerben möchten, dann können Sie sich hier Banner herunterladen. Einen Werbespot zum Einbau in Ihren Stream oder Ihre Sendungen können Sie hier herunterladen.

 

Selbstverständlich können Sie auch weiterhin auf mich zukommen, falls Sie meine Hilfe in Sachen Webradio, Schulungen für Moderatoren und Sendeleiter benötigen. Radioschulen können mich für Schulungen ebenso weiterhin buchen. Eine Übersicht zu den Leistungen im Bereich der Moderatorenschulungen finden Sie auf der entsprechenden Seite unter "Angebote". Die Leistungen in diesem Bereich sind und bleiben für Webradios selbstverständlich kostenfrei!