San Antonia in Texas im Jahre 1960. Ein Mann erblickt das Licht der Welt und wird von seinen Eltern auf den Namen Sydney getauft. Schon in jungen Jahren bekommt er von seiner Großmutter, die eine Idianerin war, die Bezeichnung "Youngblood", einen Beinamen, den er sich später als Pseudonym erhielt.
Sydney Ford ging mit 20 Jahren wie viele junge Amerikaner nach Deutschland, wo er seinen Army-Dienst absolvierte und blieb auch nach seinem Dienst dort. In Mannheim gründete er zusammen mit einigen anderen jungen Musikern eine R&B Band, die sich recht schnell im Rhein-Neckar-Raum einen Namen machte und zu regionaler Bekanntheit gelangte. Ende der 80er Jahre erhielt Sydney einen Plattenvertrag als Solokünstler und bereits 1989 schaffte er in Großbritannien mit der dort erscheinenden Debütsingle "Feeling Free" den internationalen Durchbruch.
Nur kurze Zeit später feierte er mit den Singleauskopplungen "Sit and Wait" und "If only I could" sogar weltweite Charterfolge. In der Folge erhielt er zahlreiche goldene Schaltplatten.
Auch wenn nach diesen Hits weitere Titel folgten, reichten diese nicht mehr an die Erfolge der Anfangszeit heran. Die Nachfolgesingles konnten sich zwar in den Charts platzieren, erreichten aber keine Topplatzierungen mehr.
Fünf Millionen verkaufte Tonträger später kehrte Sydney Youngblood 1997 Deutschland den Rücken und ging in die Vereinigten Staaten zurück, nachdem sein Bruder verstorben war.
Auch heute noch macht Sydney Youngblood Musik. Er tritt sehr häufig mit anderen Blus-Gitarristen. Auf diversen Veranstaltungen gibt er seine alten Hits zum Besten und schafft 2007 mit "If Only I Could" in einem Remix von Tom Pulse noch einmal den Sprung in die europäischen Dance Charts.