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Deutschland in den späten 60er Jahren. Woodstock ist in aller Munde, die sexuelle Revolution schreitet voran, die Ära der Star Trek Filme beginnt und Bands wie "The Beatles", "The Who" und "Led Zeppelin" dominieren das Musikgeschäft. Anfangs sind es Stars wie Drafi Deutscher, Bernd Spier oder Peter Alexander, welche die deutschen Charts dmoninieren, aber die Zeiten wandeln sich. Nach und nach stürmen die englischen und us-amerikanischen Bands auch deutsche Charts. Auf diese Welle möchte 1965 ein junger Mann namens Rudolf Schenker aufspringen. Er gründet zusammen mit Wolfgang Dziony eine Amateurband mit dem Namen Scorpions. Innerhalb weniger Jahre werden aus den beiden Musikern eine Band mit sechs Mitgliedern, die aber in der Folge zerbricht, weil einige Bandmitglieder zum Bund eingezogen werden.
Es ist 1968, als Schenker die Band erneut belebt. Von Anfang an schreiben die Jungs ihre Liedtexte auf Englisch, um auch im internationalen Markt erfolgreich zu sein. Schenker wurde einmal gefragt, was denn sein Ziel sei. Er antwortete: "Ich möchte, dass die Scorps zu den größten Rock-Bands der Welt zählen."
Ab 1973 begann die Zusammenarbeit mit dem weltweit erfolgreichen Produzenten Dieter Dierks, der die nächsten vierzehn Jahre für die Band da war. In diese Zeit fallen Alben wie "In Trance", dass zum bestverkauften RCA-Album in Japan wurde und die Band dort sehr bekannt machte. 1975 kam es zur ersten Tour durch Europa, sie traten unter anderem als Vorgruppe von "The Sweet" und "Kiss" auf. Auftritte im berühmten "Cavern Club" und im Londoner Marquee Club folgten.
Für einen Skandal sorgte 1976 das Album "Virgin Killer", das auf seinem Cover ein nacktes Mädchen hinter einer Scheibe zeigte und damit die Öffentlichkeit auf den Plan rief. Die Diskussionen über das Cover dauern teilweise bis heute an.
Zwischen 1978 und 1988 feiert die Band Erfolg um Erfolg mit Alben wie "Lovedrive", "Blackout" und "Savage Amusement". Die Alben "Blackout" und "Love at first sting" knacken dann schließlich auch die USA. Mit Titeln wie "Rock you like a hurrican" und "No one like you", sowie anzüglichen CoverArts erregen die Scorps weltweit Aufmerksamkeit und avancieren in diesen Jahren zu einer der bekanntesten Hardrockband der Welt.
1991 erreicht der Erfolg einen vorläufigen Höhepunkt. Passend zur politischen Situation, mitten hinein in eine Zeit des Wandels und des Aufbruchs kommt die Ballade "Wind of Change", die zu einem Superhit und in 11 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Norwegen und der Schweiz zur Nummer Eins wird.
2007 erscheint das Konzeptalbum "Humanity - Hour I", das auf einem Roman von Liam Carl basiert und den Krieg zwischen Menschen und Maschinen thematisiert. Es ist das 16. Studioalbum der Scorpions, mit dem sie auch weiterhin erfolgreich ihre Maxime leben: Musikalische Identität und unverbrüderliche Freundschaft.
2010 geben die Jungs um Klaus Meine bekannt, dass sie mit einer dreijähigen Abschlusstournee und einem letzten Album, "Sting In The Tail", die große Bühne verlassen werden. Nach über 40 Jahren werden sich "the Scorpions" nun auf das Altenteil begeben.
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