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Mit Songs wie "I Won't Let the Sun Go Down on Me" oder "Wouldn't It Be Good" katapultierte sich Nik Kershaw in den 80er Jahren in die Starriege der Popkünstler. Der schon seit seiner Kindheit mit musiklischem Talent gesegnete Nik Kershah heißt eigentlich mit bürgerlichem Namen Nicholas David Kershaw und wuchs bodenständig in der Grafschaft Suffolk auf. Bereits mit 10 Jahren stand er das erste Mal auf der Bühne und spielte in den Folgejahren immer wieder in unterschiedlichen Bands. Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug waren bei seiner Musikerkarriere sicherlich sehr förderlich, der Abbruch der Ausbildung beim Arbeitsamt seiner eigentlichen Karriere sicher nicht.
Nik hatte Glück. Zwar bekam er mit seiner damaligen Band keinen Plattenvertrag, aber er erhielt schließlich 1983 seinen ersten eigenen Vertrag als Solokünstler. Unter dem Namen Nik Kershaw kam schließlich im gleichen Jahr die Single "I Won't Let the Sun Go Down on Me". Ein paar Monate später folgte dann das dazugehörende Album "Human Racing", das sich wochenlang in den Top-Ten mehrerer Länder halten konnte. Noch im gleichen Jahr erklomm er dann den Popolymp. Mit "Wouldn't It Be Good" schaffte er den Sprung in die britischen und deutschen Charts. Kurz darauf folgte dann noch eine Single. Mit "The Riddle" war Nik Kershaw schließlich auf dem Höhepunkt seines Erfolges angelangt. Er spielte auf einem Live-Aid Konzert im Londoner Wembley Stadion, füllte Hallen und verkaufte Millionen seiner Scheiben.
Aber mit dem ersten Album hatte er bereits das Zenit des kommerziellen Erfolges erreicht. Es folgten Alben wie "Radio Musicola" 1986 und "The Works" 1989. Beide reichten nicht mehr an frühere Erfolge ran, so dass sich Nik 1989 aus dem Musikgeschäft zurück zog. In der Folge arbeitete er sporadisch mit Künstlern wie Bonnie Tyler, Cliff Richard oder Boyzone zusammen. Zwischen 1989 und 1998 folgten Best Of Alben, gelegentliche Auftritte und Arbeiten als Songwriter bis dann schließlich im Jahre 1999 Nik Kershaw plötzlich wieder da war. Mit "15 Minutes" versuchte er nach 10 Jahren das Comeback. Dieses und auch das Nachfolgeralbum "To Be Frank", dass 2001 erschien, erhielten fabelhafte Kritiken, waren jedoch kommerziell gesehen ein Misserfolg. Das neuste Werk "You've Got to Laugh" brachte Nik schließlich 2006 unter eigenem Label heraus. Auf diesem Album waren neben Nik auf Nick Beggs von Kajagoogoo und Simon Phillips von Toto zu hören.
Ein musikalischer Höhepunkt der 80er Jahre. Nik Kershaw. Sein Leben gehört der Musik und in "Spilling the Beans On ... Making It in Music", einem Buch das er schrieb, beleuchtet er kompetent und humorvoll sein Leben als Musiker und das Musikgeschäft selber. Unvergessen aber bleiben seine großen Hits. Damals wie auch heute.
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